ROI im BGM – alles Humbug?Incon_Webteam2026-02-25T15:16:54+01:00

Return on Investment (ROI) im Betrieblichen Gesundheitsmanagement

Vergessen Sie scheinbare Renditeversprechen im Betrieblichen Gesundheitsmanagement und rechnen Sie mit belastbaren Zahlen.

  • Messbare Fehlzeitenkosten

  • Realistische Wirtschaftlichkeit

  • Österreichweite Beratung

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  • Arbeitswelt gesünder gestalten
  • Qualitätsgesicherte Umsetzung
  • Aktuelle Förderungen verfügbar
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ROI im BGM – alles Humbug?
Ja, ziemlich.

Warum Return on Investment (ROI)-Vergleiche im Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) meistens Wunschdenken sind – und wo sie tatsächlich Sinn machen (Spoiler: bei Fehlzeiten).

Alles Humbug? Zumindest dann, wenn man glaubt, man könne Motivation, Zufriedenheit und Gesundheit in Excel-Zellen pressen und am Ende eine Rendite in Prozent ausspucken.

Aber genau deshalb ist es wichtig, ehrlich zu bleiben:
BGM als Gesamtsystem liefert keine seriösen ROI-Vergleiche.
Was sich aber sehr wohl rechnen lässt, ist Fehlzeitenmanagement.

ROI im BGM – warum das unseriös ist

Ich sag’s gleich offen:
ROI-Vergleiche im BGM sind Humbug.
Man kann hier nur die Ziele evaluieren, die man sich selbst steckt – und sich dabei auch gerne, gut gemeint, selbst in die Tasche lügen.

Denn es gibt zu viele Unbekannte:

  • Jedes Unternehmen hat eigene Ausgangsbedingungen.
  • Maßnahmen und Ziele sind unterschiedlich.
  • Die Unternehmenskultur wirkt stark auf das Ergebnis.

Damit lässt sich zwar wunderbar argumentieren, aber kein reproduzierbarer ROI berechnen.

Wer also glaubt, das BGM lasse sich in eine eindeutige Wirtschaftlichkeitsformel pressen, irrt.
Solche Vergleiche sind schön gedacht – aber selten belastbar.

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So rechnet sich Fehlzeitenmanagement wirklich

Nicht das gesamte Betriebliche Gesundheitsmanagement ist seriös berechenbar. Fehlzeiten hingegen schon.

Beispiel: Unternehmen mit 200 Mitarbeitenden

  • 2.700 Krankenstandstage pro Jahr

  • davon 1.215 Langzeitkrankenstandstage (45 %)

  • realistisch reduzierbar: ca. 400 Tage

  • bei 300 € pro Tag ergibt das:
120.285 € Einsparung im ersten Jahr

Berechnungsformel
ROI = (Einsparung / Investition) × 100

 

Fehlzeitenmanagement - Kosten: 43.200 €

 

Einsparung: 120.285 €

  • 278 % Rendite

Der einzige echte ROI: Fehlzeitenmanagement

Hier hört die Ironie auf und beginnt die Realität:
Echte, nachvollziehbare ROI-Vergleiche gibt es direkten Fehlzeitenkosten.

Hier sprechen wir über klar definierte Kennzahlen, reale Prozesse und reproduzierbare Daten.
Nur so kann man den Erfolg zwischen verschiedenen Unternehmen oder Zeiträumen wirklich vergleichen.

Fehlzeitenmanagement ist kein Marketingbegriff, sondern ein betriebswirtschaftliches Werkzeug.
Mit gezielten Analysen und Maßnahmen lassen sich nachweisbar Fehlzeiten reduzieren – und damit Kosten senken.

Das ist messbar, nachvollziehbar und objektiv belastbar.
Aus diesem Grund arbeiten wir mit unseren Berechnungen lieber mit direkten Fehlzeiten-Kosten – und bleiben dabei nachweisbar positiv!

Fehlzeitenmanagement im BGM-Kontext

bgm grafisch - Betriebliches Gesundheitsmanagement Österreich

Fehlzeitenmanagement ist kein Randthema – hier entstehen die Kennzahlen, mit denen sich ROI tatsächlich berechnen lässt.

Beispiel: ROI-Berechnung im Fehlzeitenmanagement

Kennzahl Wert (AT) Ergebnis Ergebnis
Mitarbeiter:innen (FTE) 100 MA Fehltage im Unternehmen
1.350
AU-Tage pro Jahr 13,5 MA Fehltage durch Langzeitkrankenstände (2024)
ca 45% = 607,5
Kosten pro AU-Tag 300 € direkte Kosten pro AU-Tag im Rahmen der Entgeltfortzahlung
Geplante Reduktion −2 Tage 70.000 € Einsparung 33% Reduktion
200 Tage
60.143 €
BGM-Kosten 30.000 € 25% Reduktion
337,5 Tage
101.250 €
ROI (70.000–30.000)/30.000 133 % Rendite Kosten Fehlzeitenmanagement: 36.000
Einsparungspotential FZM: 60.143 → 67% ROI

Kosten BGM UB: 32.000
Zusatznutzen: 41.108 → 28% ROI BGM

49% ROI Gesamt
⇒ Durch Inanspruchnahme von Fördermöglichkeiten im Bereich BGM können die Umsetzungskosten weiter gesenkt und der ROI auf über 200% gesteigert werden – nach bereits 1 Jahr!
neu vereinfachte Berechnung
Kennzahl Wert (AT) Ergebnis
Mitarbeiter:innen (FTE) 200
AU-Tage pro Jahr 13,5 2700
direkte Kosten pro AU-Tag im Rahmen der Entgeltfortzahlung 300 €
Fehlzeiten im Langzeitkrankenstand 45% 1215 Tage
geplante Reduktion von Fehltagen im Entgeltfortzahlungszeitraum nur im Segment Langzeitkrankenstände 33% 400,95 Tage
Geplante Kostenreduktion −2 Tage 120.285 €
bereits nach 1 Jahr
Fehlzeitenmanagement – Kosten 43.200 €
ROI ROI = (Gewinn / investiertes Kapital) × 10 178
Prozent ROI
ROI Kosteneinsparung / Kosten der Einsparungsmaßnahmen × 100 278
Prozent Kosteneinsparungs ROI

Ironie erlaubt – Zahlen bleiben ernst

Ein wenig Ironie darf und soll sein.
Fragen wie

ROI im BGM – alles Humbug?

ROI vs. VOI – was bringt das wirklich?

machen das Thema lebendig und holen es aus der theoretischen Ecke.

Darunter darf’s aber wieder ernst werden: Dort, wo es um Zahlen, Prozesse und Belege geht, ist Schluss mit Humor.
Hier zählt, was tatsächlich messbar und reproduzierbar ist.

Österreichischer Kontext

Zur Orientierung:
In Österreich basiert das Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) auf drei Säulen:

  1. Arbeitnehmerschutz – gesetzlich verpflichtend (ASchG)
  2. Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) – freiwillig, siehe auch Gesundheitsförderderungsgesetz (Gfg)
  3. Betriebliches eingliederungsmanagement – freiwillig, siehe auch Arbeit und Gesundheit Gesetz (AGG) oder das Wiedereingliederungsteilzeitgesetz (WIETZ-G)
bgm - Betriebliches Gesundheitsmanagement Österreich

Das österreichische BGM-System basiert auf drei Säulen: gesetzlicher Arbeitnehmerschutz, freiwillige Gesundheitsförderung und Betriebliches Eingliederungsmanagement.

FAQ

Was ist der Unterschied zwischen ROI und VOI?Incon_Webteam2025-12-16T10:08:43+01:00

ROI misst harte Effekte in Euro, VOI misst „weiche“ Werte wie Zufriedenheit oder Bindung.

Wie lässt sich der ROI im Fehlzeitenmanagement berechnen?Incon_Webteam2025-12-16T10:07:18+01:00

(Nutzen – Kosten) / Kosten = ROI – mit objektiven, reproduzierbaren Werten.

Warum sind ROI-Vergleiche im BGM unseriös?Incon_Webteam2025-12-16T10:03:44+01:00

Weil es keine standardisierten Daten oder Vergleichswerte gibt.

Was ist der ROI im BGM?Incon_Webteam2025-12-16T10:02:42+01:00

Eine theoretische Kennzahl, die versucht, Gesundheitsmaßnahmen in Euro zu fassen.

Fazit

Sowohl ROI als auch VOI haben ihre Berechtigung – sie hängen aber von den individuellen Zielen eines Unternehmens ab und sind deshalb kaum vergleichbar.
Die positiven Effekte von BGM müssen auch nicht immer messbar sein; manchmal reicht schon ein bisschen mehr Zufriedenheit oder ein kollektives Glücksgefühl im Team.

Aber dieser Beitrag beschäftigt sich bewusst mit dem schnöden, messbaren Teil der Wahrheit: der ROI-Berechnung.

Glashüttner Unternehmensberatung stellt ROI-Vergleiche nur dann an,
wenn sie nachvollziehbar, reproduzierbar und objektiv belastbar sind.
Alles andere fällt in die Kategorie „gut gemeint – aber nicht gerechnet“.

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Das sagen unsere Kund:innen

Herr Mag. Glashüttner hat uns im Bereich der Betrieblichen Gesundheitsförderung äußerst professionell begleitet. Seine fundierte Expertise und seine wertschätzende Kommunikation haben wesentlich dazu beigetragen, wirkungsvolle Maßnahmen im Unternehmen umzusetzen.

Mag. Patricia Wiesbauer, General Logistics Systems Austria GmbH

Hr. Mag. Glashüttner hat uns mit seiner konstruktiven und praxisorientierten Beratung erfolgreich begleitet. Der Erfolg konnte durch die Evaluierung mit der Mitarbeiterbefragung, die eine deutliche Verbesserung des Arbeitsbewältigungsindex zeigt, untermauert werden.

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Martin Glashüttner hat uns mit seiner langjährigen Erfahrung in schwierigen Zeiten sehr unterstützt. Wir konnten betriebsinterne Maßnahmen umsetzen, die für uns als Unternehmen besonders in Krisenzeiten enorm wichtig waren. Das nächste Projekt mit ihm steht bereits in den Startlöchern, wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit.

Denise Mach, TUI Austria Holding GmbH

Unsere jahrelange Kooperation beweist: Martin Glashüttner ist für uns der ideale Partner bei Organisationsentwicklung und Förderthemen. Strukturierte Abläufe und seine Umsetzungsstärke begeistern sowohl uns als auch gemeinsame Partnerfirmen.

Wolfgang Schuster, Schuster + Schuster Traffic Infrastructure Consulting GmbH

Durch eine Förderung für meinen einzigen, damals erkrankten, Mitarbeiter konnte ich den Arbeitsplatz in der schwierigen Zeit erhalten – jetzt ist er wieder fit und es geht wieder aufwärts! Die Beraterin von Glashüttner Unternehmensberatung hat alles sehr einfach und effizient organisiert.

Jakub Bosek, J. Bosek e.U. Heizungs-, Gas- und Sanitärtechnik

Kunden & Partner

Mit folgenden Partnern bestehen Kooperationen oder wurden Projekte umgesetzt.

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